Malwine Kinderhaus "Malwine"
Malwine
      
Montessori-orientierte Kita in Leegebruch


Auf einander Acht geben

Die Erzieher legen besonderen Wert auf den achtsamen Umgang miteinander. Konflikte werden mit den Kindern gemeinsam auf ihrer Ebene gelöst; die Erzieher fungieren dabei als Vermittler zwischen den Konfliktparteien.

Freiheit und Grenzen

Im Sinne Rebeca Wilds verstehen wir Grenzen so, dass diese den Rahmen für eine entspannte Umgebung bilden. Der Tagesablauf bietet durch Rituale, wie den Morgenkreis, den Obstteller, das Mittagessen, die Mittagsschlafzeit (in der die Kinder, welche nicht schlafen den Toberaum nicht benutzen dürfen) und die "Kaffeestunde" einerseits eine Struktur, an der sich die Kinder orientieren können. Andererseits lässt er genügend Raum für individuelle Arbeit und Entscheidungen. Die Kinder können, in Absprache mit den Erziehern, jederzeit in den Garten.

Maria Montessori schreibt hierzu: "Lässt man dem Kind nur ein klein wenig Spielraum, so wird es den Willen zur Selbstbehauptung sogleich mit einem Ausruf kundgeben, wie: 'Das möchte ich tun, ich!'" (Kaul, S. 52)

Zu den Kerngedanken der Montessori-Pädagogik zählt die Bitte des Kindes: "Hilf mir, es selbst zu tun!".
Dieser Gedanke prägt den Umgang der Erzieher mit den Kindern in unserem Kinderhaus:
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- jedes Kind wird als Individuum wahrgenommen,
- jedes Kind wird entsprechend seines persönlichen Entwicklungsstandes  und seiner Bedürfnisse  
 gefordert und gefördert

Die vorbereitete Umgebung ist ein weiterer Aspekt der Pädagogik von Maria Montessori. Die Erzieher gestalten die Umgebung der Kinder so, dass sie den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder entspricht und diese selbst-tätig werden und sich aktiv mit ihrer Umgebung auseinandersetzen.

Viele Spiele und Materialien sind nur einmal vorhanden. Diese bewusste Entscheidung wird seit über 100 Jahren in Montessorikinderhäusern und -schulen getroffen und führt dazu, dass:

        - die Kinder lernen, sich abzusprechen
, wenn ein Material von einem anderen benutzt wird, 
        - die Materialien einen bestimmten Platz im Kinderhaus haben und
        - die Kinder ein Material aus-wählen, ihre Arbeit bewusst beginnen und beenden und das Material    
          anschließend auf den Platz stellen, von dem sie es geholt haben.

Das jedes Kind als Individuum wahrgenommen und akzeptiert wird, hat auch Auswirkungen auf andere Bereiche unseres Kinderhauses: es gibt keine festgelegte Eingewöhnungszeit, da das Kind erst dann ohne die Eltern bei uns bleibt, wenn sowohl die Eltern als auch das Kind dazu bereit sind. Für die Sauberkeits-
erziehung
und den Mittagsschlaf gibt es ebenfalls individuelle Lösungen.


Kinderhaus Malwine - Am Roggenfeld 9/11 - 16767 Leegebruch - Telefon: 03304 / 203962